Montag, 15. Januar 2007

Teneriffa Nord


























Der Norden von Teneriffa wird oft als der Garten von Teneriffa bezeichnet.

Grosse
Bananenplantagen entlang der Küsten und kleine Ortschaften prägen das Gesicht dieser Region. Durch das konstante Klima ist das ganze Jahr über Saison auf Teneriffa.
Zwischen Süd- und Nordküste Teneriffas herrschen dennoch deutliche Klima- und Temperaturunterschiede. Während es im Sommer im südlichen Teil ausgesprochen warm und trocken ist, regnet es an der Nordseite deutlich mehr. Hinzu kommen an der Nordküste noch die Passatwolken, welche ab dem Vormittag die mittleren Höhen oft in feuchtkühle Nebel hüllen. Gerade durch dieses „gemäßigtere“ Klima ist Teneriffa Nord besonders beliebt.

Tauchen doch mal vom Norden her Regenwolken auf, fährt man kurzerhand in den Süden, der Sonne entgegen. Durch die unmittelbare Äquatornähe ist die Dämmerung im Sommer sehr kurz.
Wer von der Autobahn von La Laguna auf die Nordseite der Cumbre und weiter in das fast 10 km breite Orotavatal hinabfährt, wird sofort begeistert sein, von der weiten, sanft zum Meer hin abfallenden Landschaft, die vom majestätischen , im Winter manchmal schneebedeckten Teide überragt wird.
Das touristische Zentrum von Teneriffa-Nord ist Puerto de la Cruz. Dieser, wohl schönstgelegene Badeort der Insel, bietet dem Urlauber alle Voraussetzungen für einen unterhaltsamen Aufenthalt, so z. B. ein vielseitiges touristisches Angebot, herrlichen Grünanlagen, naturgewaltige Steilküsten mit malerischen Stränden und hervorragende Verkehrsverbindungen.
Wanderer schätzen Puerto vor allem wegen seiner Nähe zu den Wäldern des oberen Orotava-Tales. Wer abwechslungsreiche Wanderwege bevorzugt, wird in die Höhenregionen an der Cumbre Dorsal und am Fuß des Teiche ausweichen, zu denen schöne Wanderwege aus dem Orotava-Tal hinauf führen.Aber auch die Südseite des Cumbre Dorsal, insbesondere das ebenfalls von zwei mächtigen Steilwänden eingefasste Gulmar-Tal, ist durch einige lohnende Wanderwege erschlossen.
Auch die Strände lassen keine Wünsche offen – besonders hervorzuheben sind der Camello-Strand bei Meza de la Mar, der Jardin-Strand und die Bolujo-Bucht bei Puerto de la Cruz, der Soko-Strand bei der Rambla und der San Marco Strand bei Icod de los Vinos.
Zur Pflicht-Kür gehört in jedem Fall der Besuch des Teide, des höchsten Berges Spaniens ( 3.715 m). Der Teide selbst erhebt sich aus einem Riesenkrater, den Cañadas ( 14 km Durchmesser), ca. 40 km Umfang), den zu durchlaufen ein grandioses Erlebnis ist.